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Projekte

Digital durch die Pandemie

 

Im April und Mai 2023 konnten wir mit Hilfe der Ehrenamtsstiftung MV das Projekt „Digitalisierung andersARTick e.V.“ durchführen. Dank des Förderprogramms „Digital durch die Pandemie“ hat uns die Ehrenamtsstiftung MV einen größeren Betrag zur Verfügung gestellt, mit dem wir einiges an Hard- & Software anschaffen konnten, obwohl wir selbst kaum Eigenmittel dafür zur Verfügung hatten.

Dank der Fördermittel konnten wir ein Notebook mit externem DVD-Brenner und ein Tablet mit Tastatur und Pen anschaffen, die gemeinsam mit dem Drucker und dem Smartphone uns die Vereinsarbeit und deren Verwaltung enorm erleichtern. Dank der Zoom-Lizenz können wir virtuelle Sitzungen und Veranstaltungen durchführen und während des Projektes Bibelausstellung konnten wir sogar live-Übertragungen von Vorträgen anbieten, was die Reichweite unseres Vereins deutlich vergrößert hat. Die externen Festplatten dienen der Datensicherung, das diverse Zubehör schützt die entsprechende Hardware bzw. ist für die gute Übertragungsqualität eine große Hilfe. Erste virtuelle Vereinssitzungen haben bereits stattgefunden und PC und Tablet sind bei der Pflege unserer Homepage sowie weiterer Öffentlichkeitsarbeit eine große Hilfe. Bei den analogen Treffen kommen sie regelmäßig zum Einsatz für die Dokumentation/ Protokollierung bzw. als mobiler Internetzugang (mit Smartphone gekoppelt) wenn wir Veranstaltungen haben. Das Smartphone dient uns zurzeit auch als Kamera für unsere Dokumentation von Projekten/ Veranstaltungen und hilft uns bei der Versorgung unserer Social-Media-Kanäle mit passenden Inhalten. Durch den Drucker können wir spontan Flyer o.ä. selbst drucken und sind so unabhängiger. 

Wir sind erstaunt, wie unkompliziert die Antragstellung und Abrechnung der Förderung war. Bei Fragen standen uns die Mitarbeiter stets hilfreich und geduldig zur Seite. Ein ganz besonderes DANKE dafür an dieser Stelle! Ohne die Ehrenamtsstiftung MV wären wir noch lange nicht so weit mit unserer Öffentlichkeitsarbeit! 

 

Gehasst und geliebt wie kein anderes Buch: Ausstellung rund um die Geschichte der Bibel

Bibelausstellung

Kaum ein Buch auf der Welt ist umstrittener als die Bibel. Wieso polarisiert sie die Menschen so? Kein anderes Buch hat gleichzeitig soviel Einfluss auf die verschiedenen Kulturen der Welt ausgeübt. Die Geschichte dieses Buches kann in Europas größter mobilen Ausstellung vom 29.8. - 17.9.23 im Vineta Bürgerhaus Barth, Papenstr.8, betrachtet werden. In Ergänzung zur interaktiven Dauerausstellung des Bibelzentrums werden im Bürgerhaus spannende Themen rings um die Bibel präsentiert. 

 

Es werden vor allem archäologische Aspekte, die die Entstehung der Bibel beleuchten, gezeigt: ihre Überlieferung von den Anfängen, der Entstehung der Schrift, über den Beginn des Buchdrucks bis zur Computerbibel. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Exponate rund um die Funde von Qumran. Dort wurden 1947 Tonkrüge mit Schriftrollen entdeckt, die Erstaunliches zur Überlieferung der alten Texte ans Licht brachten. Daneben sind verschiedene Bibelbücher aus vielen Jahrhunderten und Ländern zu sehen: z.B. Minibibeln aus sibirischen Gefangenenlagern, Prachthandschriften des frühen Mittelalter sowie ein detailgetreuer Nachdruck der berühmten Gutenbergbibel. 

 

Die Erlebnisausstellung erlaubt es, sich an den unzerreißbaren und kochbaren Minibibeln aus sowjetischen Gefangenenlagern zu versuchen oder sich selbst als Bibelkopierer des Mittelalters auszuprobieren. Auf über 80 Schautafeln in 10 Abteilungen kann sich der Besucher selbst ein Bild über die Verbreitung der des Buches der Bücher machen. Um das Programm abzurunden werden verschiedene Vorträge zur Geschichte der Bibel und die Zusammenhänge zu unserer und anderen Kulturen an mehreren Abenden angeboten. Zwei Bibelübersetzer, ein Umweltwissenschaftler und der Begründer der Ausstellung ermöglichen ganz neue Einblicke und zeigen Bezüge zum Hier und Heute auf.

 

Die Ausstellung wurde am 29.8.23 um 15 Uhr vom Bürgermeister eröffnet, seitdem ist sie bis zum 16.09.23 täglich von 14-18.30 Uhr geöffnet, am 17.9.23 wird die Abschlussveranstaltung von 10-11.30 Uhr stattfinden.​​​​ Die Vorträge sind von 19.30 – 21 Uhr, es gibt im Anschluss daran jeweils noch Gelegenheit mit den Referenten persönlich zu reden. Schulklassen und Gruppen können individuelle Führungen buchen. Audioguides in verschiedenen Sprachen stehen via App zur Verfügung, bitte Smartphone und Kopfhörer selbst mitbringen.

Einen ersten Eindruck erhalten Sie bei unserem virtuellen Rundgang kurz vor der Eröffnung: Die Ruhe vor dem Sturm - der Abend vor der Eröffnung

 

Die Abendvorträge werden live über YouTube übertragen. Bitte nutzen Sie dazu den jeweiligen Link im Veranstaltungskalender, da sich die Links bei YouTube selbst kurz vorher noch ändern können.

 

Die Vorträge werden zum Teil nach der Ausstrahlung online bleiben in unserer Playlist: YouTube Playlist Bibelausstellung Barth

 

Weitere Informationen gibt es beim Veranstalter andersARTick e.V. unter  oder 01516-4836775


Vorträge: 
Datum ThemaRedner
31.08.23Historische Glaubwürdigkeit der Bibel, 1. TeilAlexander Schick via Zoom von Sylt zugeschaltet
01.09.23Historische Glaubwürdigkeit der Bibel, 2. TeilAlexander Schick via Zoom von Sylt zugeschaltet
02.09.23Gesetze und die Bibelinteraktive Diskussion
07.09.23Naturwissenschaft vs. Bibel: entweder – oder!?Karl-Heinz Vanheiden
08.09.23Eine Zeitreise in die Bibel bis zum Anfang des NTKarl-Heinz Vanheiden
09.09.23Die Bibel übersetzen, und welche ist dann OK?Karl-Heinz Vanheiden
13.09.23Unterdrückung? Frauen in der Bibel und in anderen KulturenMichael Kotsch
14.09.23Die Bibel lebt in Werten, Traditionen, Kunst und alltäglichen ErfahrungenMichael Kotsch
15.09.23Klimawandel & Umwelt. Vom richtigen Umgang mit SchöpfungMichael Kotsch
16.09.23Der Wissenschaftskrimi um die Funde von QumranAlexander Schick via Zoom von Sylt zugeschalte

Höhle

Bibel

Gutenberg Bibel

Bibelausstellung

In unserem Verein andersARTick e.V. ist es uns ein Anliegen Inklusion praktisch im Alltag zu implementieren. Das geschieht vor allem dadurch, dass unsere Projekte stets so gestaltet werden, dass Menschen gemäß ihrer persönlichen Besonderheiten eingesetzt und unterstützt werden bzw. andere mit ihren Besonderheiten unterstützen. Ganz besonders wichtig ist es für die soziale Teilhabe am Leben aller Menschen zu sorgen. 

 

Das geplante Projekt Bibelausstellung in Barth dient genau diesem Ziel. Sowohl bei der Vorbereitung und Durchführung der Bibelausstellung sind Menschen aus allen sozialen Bereichen und mit körperlichen, seelischen oder geistigen Besonderheiten (Behinderungen) inkludiert. Die Bibelausstellung selbst ist die größte Wanderausstellung Europas zu diesem Bereich und stellt damit ein großes Ereignis im gesellschaftlichen Kontext der Stadt Barth dar. Im Mittelalter wurde in Barth die “Barther Bibel” gedruckt, die erste niederdeutsche Bibelübersetzung, die gedruckt wurde, sogar noch vor Luthers Übersetzung. Wir nehmen mit der Bibelausstellung die Historie der Stadt Barth auf und möchten die kulturelle Geschichte der Stadt auf diesem Wege wieder neu ins Bewusstsein der Bevölkerung der Region und der Urlauber bringen.

 

Neben der Besichtigung der Exponate bieten wir Vortragsabende zu verschiedenen Themen rund um die historische Überlieferung der Bibel und ihre Einflüsse auf Kultur und Leben an. Es wird einen Büchertisch geben und die Gelegenheit zu Gesprächen bei einer Tasse Café und Gebäck. Außerdem sind Mit-mach-Aktionen geplant, u.a. wird für einige Tage eine Gutenberg-Druckpresse in Aktion zu erleben sein. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, allen Menschen den Zugang zu diesem Buch zu erleichtern, unabhängig von anderen Institutionen oder Glaubensrichtungen. Jeder soll in die Lage versetzt werden selbst in dem meistverkauften Buch der Welt möglichst unvoreingenommen zu lesen und sich selbst einen Überblick über den Inhalt zu verschaffen. Bei Interesse kann dies bei unseren Treffen als Bibelentdecker (siehe regelmäßige Veranstaltungen) vertieft werden.

 

Die Stadt ist unser Kooperationspartner und hat sich besonders die Teilnahme am Stadtfest durch das Projekt gewünscht, um möglichst viele Menschen ansprechen zu können. Hinzu kommt, dass Menschen aus ganz Deutschland an diesem Projekt als Mitarbeiter teilnehmen und so ganz neue soziale Kontakte geknüpft werden können.

 

Die Ausstellungsdurchführung ist ein Projekt, das der Startschuss für mehrere andere weiterführende Projekte sein soll. Die ortsansässigen mitarbeitenden Teilnehmenden bekommen im Anschluss die Gelegenheit, sich in weiteren Projekten des Vereins zu engagieren, wenn es ihnen gefallen hat. Auf diese Weise ist die langfristige Inklusion und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährleistet. Durch die begrenzte Dauer des Projektes hat jeder Teilnehmende die Chance auf “Ausprobieren” ohne sich langfristig binden zu müssen, da gerade dies für Menschen aus problematischen sozialen Umfeldern oft schwierig ist.

Café andersARTick

Wir möchten gerne einen Treffpunkt schaffen, an dem sich alle Menschen mit und ohne Sonderausstattung ungezwungen begegnen und kennenlernen können. Die Räumlichkeiten sollen gut mit einem Rollstuhl nutzbar sein und auch jungen Familien einen Ort bieten, an dem sie mit ihren (Klein-) Kindern gemeinsam entspannen und sich austauschen können. So etwas kann gut in einer Art Café geschehen. Dort werden dann zukünftig unsere regelmäßigen Veranstaltungen stattfinden. Ein Raum soll zu Gesprächen und für Veranstaltungen zur Verfügung stehe, der Nachbarraum soll dem Verkauf von Getränken, kleinen Speisen/ Imbiss oder anderen Produkten dienen um als Refinanzierung die entstehenden Unkosten zu decken. Ein zusätzlicher Raum ist als Seminarraum angedacht, der außerdem für kleinere Feierlichkeiten angemietet werden kann. Dieser Raum wird nach aktuellem Stand in der ersten Zeit noch nicht rollstuhlgeeignet sein (1.OG), aber auch daran wird im Laufe der Zeit gearbeitet.

 

Dieses Kommunikationszentrum soll gemeinsam von Menschen mit und ohne Handycap betrieben werden. Anfangs wird dies ehrenamtlich geschehen, mittel- bis langfristig ist es unser Ziel mit dem Café-Betrieb Menschen mit Sonderausstattung die Möglichkeit eröffnen, sich in der Gastronomie/ Hauswirtschaft auszuprobieren und sich so auf den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten. Dazu möchten wir mit verschiedenen Reha-Trägern zusammenarbeiten. Langfristig ist die Festeinstellung von ein oder zwei Menschen mit Behinderung ebenfalls angedacht.