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News-Ticker

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Projekte

 andersARTick e.V. ist ein kleiner Verein mit großen Visionen. Deshalb haben wir auch Projekte in Bereichen, die an anderen Stellen oft untergehen. Das Leben ist voller Herausforderungen, egal in welchem Alter und in welcher Situation. Wir möchten Jung und Alt mit und ohne Behinderung zusammen bringen und Wege für eine gutes Miteinander finden. Inklusion generationenübergreifend für Barth und Umgebung erlebbar machen ist unser größtes Ziel.

Danke an alle Unterstützer!

Hier findet Ihr einen Überblick über unsere geplanten und teilweise bereits durchgeführten Projekte. Über den aktuellen Stand der Projekte könnt Ihr Euch am Besten im Bereich Neuigkeiten & Berichte informieren. 

Beton, Kunst & Klo – Barrierefreiheit aus der Röhre

Update: 

Aufgrund des nicht ausreichenden Spendeneingangs, kann das Projekt "Beton, Kunst & Klo" nicht wie geplant umgesetzt werden. Da uns ein mobiles behindertengerechtes WC jedoch wichtig ist, versuchen wir mit den eingegangenen Spenden trotzdem eine adäquate Lösung mit einem Anhänger zu finden. Dies benötigt noch etwas Zeit für das Stellen entsprechender Förderanträge. Die eingegangenen Spenden werden also trotzdem für Kunst & Klo eingesetzt, jedoch ohne Beton.

 

Ein mobiles, barrierefreies WC aus Betonröhren – gebaut, bewegt und betrieben von andersARTick e.V.

Die Geschichte hinter dem Klo

Stell dir vor: Ein schweres Betonteil wird zum Symbol für Leichtigkeit.

Wir bauen ein barrierefreies WC – aus Betonröhren.

Warum Beton? Weil es stabil ist, wetterfest und – ja – weil es aussieht wie ein Kunstwerk.

Mit einem Ladekran kann die Röhre überall hin bewegt werden: auf die Wiese, auf den Marktplatz, in den Park/ die "Barther Anlagen", an den Hafen

Und drinnen? Wasseranschluss, Handwaschbecken, viel Platz für Rollstuhl und Begleitung.

 

andersARTick e.V. macht Kultur nicht nur hörbar, sondern auch anfassbar – und jetzt auch benutzbar.

Ziel: 5.200 € für Material, Wasseranschluss, Handwaschbecken & Ladekran-Logistik

 

Kutter-Treff andersARTick – Gemeinsam lernen, erleben und gestalten

 Kutter ZK10 in rot mit Bild von einem Greif auf dem Bug, steht auf einem Trailer am Treffpunkt andersARTick

Der Kutter-Treff andersARTick verbindet maritime Leidenschaft mit gelebter Inklusion, handwerklichem Lernen und echter Gemeinschaft. Willkommen sind alle Menschen, die Freude am Wasser haben, sich aktiv einbringen möchten und Lust auf gemeinsames Lernen, Erleben und Gestalten mitbringen. Dazu nutzen wir mehrer Bausteine. Im Mittelpunkt steht unser gemeinsames Leben rund um den historischen ZK10 Kutter Barther Greif. Der Kutter-Treff findet jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 9.30 bis 12 Uhr statt. Unser 1. Ziel ist es eine Rudermannschaft aufzustellen. Das bedeutet, wir benötigen regelmäßige Teilnehmer, die Spaß an Bewegung haben und Krafttraining an frischer Luft absolvieren wollen. Dabei ist es egal, ob jemand blutiger Anfänger ist oder erfahrener Wassersportler. Wir möchten alle Generationen einladen und eine bunte Mannschaft bilden. Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsdruck und das Zusammenwachsen als Mannschaft ist das Ziel. Später kann auch an Regatten teilgenommen werden. 

Familien sind ausdrücklich willkommen. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren können sich entsprechend ihrer Möglichkeiten einbringen. Besonders schätzen wir die Mischung unterschiedlicher Generationen, Erfahrungen und Fähigkeiten, die unsere Crew bereichert.

Der Kutter kann von anderen Vereinen, Organisationen oder auch Privat von anderen gegen eine Gebühr für Wartung und Instandhaltung genutzt werden. Nähere Informationen  Absprachen dazu sind über den Vorstand unter möglich.

Weitere Bausteine werden Ausfahrten auf dem Wasser mit einem Außenbordmotor, einem Kanu, Segelangebote oder entspannte Freizeitaktivitäten, sowie Pflege, Wartung und Instandhaltung der Boote. Wer Teil der Crew wird, lernt praxisnah, wie ein Boot aufgebaut ist, welche Materialien verwendet werden und worauf in Bezug auf Verschleiß, Pflege und Sicherheit geachtet werden muss.

Der Kutter selbst und unsere anderen Boote sind aktuell nicht barrierefrei. Dennoch ist es für uns selbstverständlich, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um Teilhabe so umfassend wie möglich zu gestalten. Körperliche, psychische oder geistige Einschränkungen verstehen wir nicht als Ausschlusskriterium, sondern als Anlass, miteinander kreative Wege zu finden.

Ein besonderer Bestandteil unseres Angebots für Menschen, die lieber an Land bleiben und handwerklich tätig werden möchten, wird das kreative Upcycling ausgedienter Sportboote. Statt alte Materialien zu entsorgen, werden diese gemeinsam weiterverarbeitet und erhalten einen neuen Nutzen. Teilnehmende lernen dabei unterschiedliche Werkstoffe kennen, entwickeln handwerkliche Fähigkeiten weiter und bekommen Einblicke in nachhaltige Materialverwertung. Aus Teilen ehemaliger Sportboote entstehen individuelle Upcycling-Produkte mit maritimem Charakter. Der Verkauf dieser Produkte schafft gleich mehrfachen Mehrwert: Zum einen werden Ressourcen geschont und handwerkliche Kompetenzen gefördert, zum anderen fließen die Einnahmen direkt zurück in das Projekt. So können Gelder für Ausstattung, Instandhaltung des Kutters sowie gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten generiert werden.

 

Weitere Informationen:
andersARTick e.V.
Treffpunkt andersARTick
Bahnhofstraße 5, 18356 Barth
www.andersartick-ev.de

Wer Lust auf Wasser, Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und neue Erfahrungen hat, ist herzlich willkommen, Teil unserer Crew zu werden.

Werkstätten und Wohnraum schaffen

Mit dem Treffpunkt andersARTick am Barther Bahnhof haben wir einen Ort der Begegnung für alle Altersgruppen mit und ohne Beeinträchtigungen schaffen können. Doch der Platz reicht nicht für die geplanten zukünftigen Projekte. Daher möchten wir ein Haus kaufen, in dem wir Platz für Werkstätten, Lagerraum und Wohnung(en) schaffen wollen. Es ist geplant, langjährige Bürgergeldempfänger über zwei Maßnahmen langsam wieder auf die Arbeit vorzubereiten und Menschen mit Einschränkungen können einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen. Eine Kreativwerkstatt und eine Fahrradwerkstatt mit Verleih von Spezialrädern für Menschen mit Einschränkungen sollen entstehen. Nicht als Werkstatt für behinderte Menschen, sondern offen und nutzbar für alle Menschen. Die Maßnahmeteilnehmenden sollen dort parallel zur Öffentlichkeit tätig sein, evtl. sogar nach und nach Hilfestellung bei Projekten geben können.

Zusätzlich möchten wir Wohnraum zu sozial verträglichen Preisen zur Verfügung stellen können.

Weitere Informationen zu diesem Projekt findet ihr in den Neuigkeiten und Berichten unserer Webseite.

Eure Spende macht sinnvolle Beschäftigung und bezahlbaren Wohnraum möglich!

Deshalb hier der Link zur Spendenseite. Teilt gerne diesen Link an Menschen in eurem Umfeld, die bereit sind, uns ebenfalls mit einigen Euros zu unterstützen.

Vielen Dank 

andersARTick e.V.

andersARTick mobil mit Rad

Der Landkreis Vorpommern-Rügen hat viele Naturschutzgebiete, die sich gut mit dem Rad erkunden lassen. Urlauber wie Einheimische genießen diese Möglichkeiten. andersARTick e.V. möchten diesen Genuss auch Menschen ermöglichen, die nicht selbst Fahrrad fahren können. Über die Aktion Mensch haben wir eine Rikscha und ein Rollstuhltransportrades jeweils mit E-Motor und sinvollem Zubehör finanzieren können. Das konnten wir um ein Lastenrad mit Kindersitzen ergänzen, damit Familien mit kleinen Kindern an den zukünftig geplanten Fahrradralleys & Ausflügen ohne Probleme teilnehmen können. Die Räder können entweder gegen Kaution ausgeliehen werden oder ehrenamtliche Fahrer begleiten die Gäste auf ihrem Weg. Anfragen zur Nutzung der Spezialfahrräder sollte mindestens zwei Wochen im Voraus erfolgen. Am besten über das Formular Buchungsanfrage Mobil nit Rad. Zusätzlich möchten wir im Laufe des Jahres ein Programm starten, in dem wir Menschen mit und ohne Behinderungen aller Generationen schulen, selbstständig Kleinreparaturen an Fahrrädern durchführen zu können. Zwei Workshops für Kleinreparaturen am Fahrrad fanden am 21.03.2026 am Treffpunkt andersARTick statt. Teilnehmen kann jeder ab 12 Jahren. Genauere Informationen bitte unserem Veranstaltungskalender entnehmen.

Die ersten beiden Räder wurden 2025 geliefert. Daher suchen wir nach Menschen, die bereit sind, ehrenamtlich andere Menschen mit Einschränkungen auf Ausflügen mit der Rikscha oder dem Rollstuhltransportrad zu fahren. Alle Fahrrad-Piloten erhalten kostenlos eine entsprechende Schulung zum Umgang mit den Rädern, den Fahrgästen und im Hinblick auf Erste Hilfe. Wie alle unser ehrenamtlichen Helfenden sind sie während ihres Einsatzes als Fahrrad-Pilot versichert. 

Bitte meldet euch im Treffpunkt andersARTick oder schreibt eine E-Mail an . Wichtig ist, dass die Piloten selbst nicht mehr als 115 kg wiegen, da die Traglast solcher Räder mit einer bestimmten Verteilung berechnet wird. Durch den E-Motor können auch leichte Menschen großes Gewicht (z.B. 2 Personen in der Rikscha) einfach bewegen.  

Letzte-Hilfe-Kurse und Trauerbegleitung

Im Erste-Hilfe-Kurs geht es darum, Leben zu retten, doch was ist, wenn das Leben sich durch Alter oder Krankheit langsam aber sicher seinem Ende nähert? Wie könne wir dann "Leben retten"? In diesem Fall geht es nicht um lebensverlängernde Maßnahmen um jeden Preis, sondern darum, Lebensqualität so lange wie möglich zu sichern und einen würdevollen Abschied für alle Beteiligten zu ermöglichen. Wir bieten deshalb in Kooperation mit dem Ribnitz-Damgartener Hospizverein e.V. einen Letzte Hilfe Kurs an. Sterben ist ein Teil des Lebens und sollte als solcher nicht tabuisiert werden. Im Kurs lernen wir die verschiedenen Sterbephasen mit ihren Besonderheiten und den dazugehörenden möglichen Hilfen für die sterbende Person kennen. Es gibt Informationen rund um Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und anderen Dingen, die geregelt werden sollten. Das Abschiednehmen in seinen unterschiedlichen Formen wird ebenfalls thematisiert. Trauer beginnt zum Teil bereits während des Sterbeprozesses. Deshalb bietet der Hospizverein zusätzlich im Treffpunkt andersARTick bei Bedarf durch ehrenamtlich Mitarbeitende Gesprächspartner rund um das Thema Sterbe- und Trauerbegleitung.

Alle diese Angebote werden den Interessenten kostenlos zur Verfügung gestellt. Spenden für die Vereine sind herzlich willkommen!

 

Gemeinsam gegen Einsam

Immer mehr Menschen leben heute allein, besonders ältere Personen sind davon betroffen. Einige Leute ziehen her, weil sie einen Arbeitsplatz im Tourismus gefunden haben, kennen hier jedoch noch niemand außer den Kollegen, die Familie ist u.U. weit weg. Junge Familien sind ebenfalls durch die Arbeit oft von der engeren Familie (Großeltern, Tanten, Onkel, Geschwister,etc.) weggezogen und fühlen sich manchmal allein gelassen mit ihren Sorgen und Nöten rund um die Kinderbetreuung.  Warum bringen wir diese Menschen nicht zusammen? Gemeinsam gegen Einsam! Im Treffpunkt andersARTick ist jeder eingeladen, der möchte, mit uns gemeinsam am ersten Samstag im Monat von 16.30 bis 19 Uhr das Abendessen zu teilen oder am 3. Mittwoch im Monat von 9 bis 11 Uhr mit uns gemeinsam zu frühstücken. Dabei bringt jeder das mit, was er/sie gerne isst und mit anderen teilen möchte. Für Getränke ist gesorgt. 

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind wie immer wilkommen.

Unser Ziel ist es, auf diese Weise Netzwerke zur gegenseitigen Unterstützung aufzubauen. Alt und Jung, Jung und Alt, innerhalb der gleichen Generationen, so, wie es gerade benötigt wird. Gemeinsam schaffen wir mehr als allein. 

Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann sich beim Vorstand melden. Wir versuchen eine Mitfahrgelegenheit zu organisieren. Genauso können sich Anbieter einer Mitfahrtgelegenheit beim Vorstand melden, damit nicht immer nur die Gleichen fahren müssen. Am besten im Treffpunkt andersARTick oder per Email bis am Freitag direkt vor dem Treffen: bescheid geben.

 

Inklusion durch Erste-Hilfe-Kurse in Barth

Immer wieder wurde gefragt, ob es in Barth wieder Erst-Hilfe-Kurse gibt. Nach einigen Gesprächen mit verschiedenen Akteuren stand fest, dass unser Verein gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst Stralsund verschiedene Kurse für Gruppen ab 10 Personen anbieten wird.

Wir möchten mit den Kursen nicht nur die üblichen Teilnehmer, die einen Führerschein machen möchten oder Betriebsersthelfer sind, ansprechen. Jeder Mensch, egal ob alt oder jung, egal ob mit oder ohne Einschränkung/ Behinderung, kann in Situationen geraten, in denen Erste Hilfe gefragt ist. Aus diesem Grund haben wir drei spezielle Trainingseinheiten mit in die Planungen aufgenommen:

In diesem Fall bedeutet Inklusion ausnahmsweise einmal nicht, dass alle an dem gleichen Kurs teilnehmen. Menschen in besonderen Lebensumständen werden unter Einbeziehung ihrer Situation gezielt spezifisch geschult, damit sie entsprechendes Vertrauen in eigene Fähigkeiten erlangen und diese später in der Praxis umsetzen können. Hier hilft separiertes Lernen Inklusion im Alltag zu ermöglichen. Wer weiß, vielleicht kommt ein Mensch mit Einschränkungen genau dann zu einer Notfallsituation und kann helfen, wenn andere sich nicht trauen. Ohne die angepasste Schulung würde dieser Mensch wahrscheinlich hilflos und überfordert fühlen. Mit dem Training weiß diese Person, was zu tun und wer anzurufen ist. Dadurch werden u.U. Leben gerettet.

 

Die speziellen Erste-Hilfe-Training-Einheiten benötigen noch finanzielle Unterstützung, da wir nicht die gesamten Unkosten den Teilnehmern aufbürden möchten. Über zweckgebundene Spenden würden wir uns sehr freuen!

 

 

Treffpunkt andersARTick

Seit dem 27.02.2024 haben wir die Schlüssel für das Gebäude, in dem wir unseren Treffpunkt andersARTick aufbauen möchten.

In der Bahnhofstr. 5 in Barth möchten wir einen Ort schaffen, an dem sich alle Menschen mit und ohne Einschränkung, Alt und Jung sowie aus verschiedenen Kulturen ungezwungen begegnen und kennenlernen können. Dank der Ehrenamtsstiftung MV e.V. und dem ESF-Plus-Programms haben wir einen finanziellen Grundstock für die Ausstattung der Räume und regelmäßige Veranstaltungen. Die Räumlichkeiten sollen langfristig gut mit einem Rollstuhl nutzbar sein und auch jungen Familien einen Ort bieten, an dem sie mit ihren (Klein-)Kindern gemeinsam entspannen und sich austauschen können. Wir möchten dort für unsere Gäste und alle neugierigen Menschen Getränke und kleine Snacks anbieten, damit eine lockere Atmosphäre entstehen kann. Es soll kein Café oder Bistro werden, sondern vor allem ein Kommunkations- und Veranstaltungszentrum. Reisenden bieten wir eine Möglichkeit, die Wartezeit bis zum nächsten Zug oder Bus angenehm überbrücken zu können. Getränke oder kleine Snacks können gerne auch mitgenommen werden, dabei füllen wir gerne mitgebrachte Behälter oder Flaschen auf, um Müll durch Einwegbehälter zu vermeiden.

Im Treffpunkt andersARTick werden zukünftig unsere regelmäßigen Veranstaltungen stattfinden. Ein Raum im Obergeschoss ist als Seminarraum angedacht, der außerdem für kleinere Feierlichkeiten angemietet werden kann. Dieser Seminarraum wird nicht rollstuhlgeeignet sein, aber auch daran wird im Laufe der Zeit gearbeitet.

 

Dieses Kommunikationszentrum soll gemeinsam von Menschen mit und ohne Handycap betrieben werden. Anfangs wird dies ehrenamtlich geschehen, mittel- bis langfristig ist es unser Ziel Menschen mit Einschränkung die Möglichkeit zu eröffnen, sich in der Gastronomie/ Hauswirtschaft auszuprobieren und sich so auf den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten. Dazu möchten wir mit verschiedenen Reha-Trägern zusammenarbeiten. Langfristig ist die Festeinstellung von ein oder mehr Menschen mit Behinderung ebenfalls angedacht.

 

Da wir nach langem Warten nun endlich Zutritt zum Gebäude haben, können wir mit den konkreten Planungen und Berechnungen der Umbaukosten beginnen. Dann heißt es Fördermittelanträge schreiben und auf die Bewilligung der Kostenübernahme hoffen. Wir werden dieses Projekt jedoch nicht aussschließlich von Fördermitteln abhängig machen. Ohne Fördermittel könnten wir den rollstuhlgerechten Umbau sehr wahrscheinlich nicht so schnell machen, aber trotzdem relativ bald beginnen. Dabei sind die Miet- & Betriebskosten die größte Last, die zu stemmen ist. Wer uns bei der Realisierung dieses Treffpunkts in Barth unterstützen möchte, ist herzlich willkommen! meldet Euch einfach per E-mail beim Vorstand oder kommt zu einer unserer Veranstaltungen. 

Digital durch die Pandemie

 

Im April und Mai 2023 konnten wir mit Hilfe der Ehrenamtsstiftung MV das Projekt „Digitalisierung andersARTick e.V.“ durchführen. Dank des Förderprogramms „Digital durch die Pandemie“ hat uns die Ehrenamtsstiftung MV einen größeren Betrag zur Verfügung gestellt, mit dem wir einiges an Hard- & Software anschaffen konnten, obwohl wir selbst kaum Eigenmittel dafür zur Verfügung hatten.

Dank der Fördermittel konnten wir ein Notebook mit externem DVD-Brenner und ein Tablet mit Tastatur und Pen anschaffen, die gemeinsam mit dem Drucker und dem Smartphone uns die Vereinsarbeit und deren Verwaltung enorm erleichtern. Dank der Zoom-Lizenz können wir virtuelle Sitzungen und Veranstaltungen durchführen und während des Projektes Bibelausstellung konnten wir sogar live-Übertragungen von Vorträgen anbieten, was die Reichweite unseres Vereins deutlich vergrößert hat. Die externen Festplatten dienen der Datensicherung, das diverse Zubehör schützt die entsprechende Hardware bzw. ist für die gute Übertragungsqualität eine große Hilfe. Erste virtuelle Vereinssitzungen haben bereits stattgefunden und PC und Tablet sind bei der Pflege unserer Homepage sowie weiterer Öffentlichkeitsarbeit eine große Hilfe. Bei den analogen Treffen kommen sie regelmäßig zum Einsatz für die Dokumentation/ Protokollierung bzw. als mobiler Internetzugang (mit Smartphone gekoppelt) wenn wir Veranstaltungen haben. Das Smartphone dient uns zurzeit auch als Kamera für unsere Dokumentation von Projekten/ Veranstaltungen und hilft uns bei der Versorgung unserer Social-Media-Kanäle mit passenden Inhalten. Durch den Drucker können wir spontan Flyer o.ä. selbst drucken und sind so unabhängiger. 

Wir sind erstaunt, wie unkompliziert die Antragstellung und Abrechnung der Förderung war. Bei Fragen standen uns die Mitarbeiter stets hilfreich und geduldig zur Seite. Ein ganz besonderes DANKE dafür an dieser Stelle! Ohne die Ehrenamtsstiftung MV wären wir noch lange nicht so weit mit unserer Öffentlichkeitsarbeit! 

 

Gehasst und geliebt wie kein anderes Buch: Ausstellung rund um die Geschichte der Bibel

Bibelausstellung

Kaum ein Buch auf der Welt ist umstrittener als die Bibel. Wieso polarisiert sie die Menschen so? Kein anderes Buch hat gleichzeitig soviel Einfluss auf die verschiedenen Kulturen der Welt ausgeübt. Die Geschichte dieses Buches kann in Europas größter mobilen Ausstellung vom 29.8. - 17.9.23 im Vineta Bürgerhaus Barth, Papenstr.8, betrachtet werden. In Ergänzung zur interaktiven Dauerausstellung des Bibelzentrums werden im Bürgerhaus spannende Themen rings um die Bibel präsentiert. 

 

Es werden vor allem archäologische Aspekte, die die Entstehung der Bibel beleuchten, gezeigt: ihre Überlieferung von den Anfängen, der Entstehung der Schrift, über den Beginn des Buchdrucks bis zur Computerbibel. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Exponate rund um die Funde von Qumran. Dort wurden 1947 Tonkrüge mit Schriftrollen entdeckt, die Erstaunliches zur Überlieferung der alten Texte ans Licht brachten. Daneben sind verschiedene Bibelbücher aus vielen Jahrhunderten und Ländern zu sehen: z.B. Minibibeln aus sibirischen Gefangenenlagern, Prachthandschriften des frühen Mittelalter sowie ein detailgetreuer Nachdruck der berühmten Gutenbergbibel. 

 

Die Erlebnisausstellung erlaubt es, sich an den unzerreißbaren und kochbaren Minibibeln aus sowjetischen Gefangenenlagern zu versuchen oder sich selbst als Bibelkopierer des Mittelalters auszuprobieren. Auf über 80 Schautafeln in 10 Abteilungen kann sich der Besucher selbst ein Bild über die Verbreitung der des Buches der Bücher machen. Um das Programm abzurunden werden verschiedene Vorträge zur Geschichte der Bibel und die Zusammenhänge zu unserer und anderen Kulturen an mehreren Abenden angeboten. Zwei Bibelübersetzer, ein Umweltwissenschaftler und der Begründer der Ausstellung ermöglichen ganz neue Einblicke und zeigen Bezüge zum Hier und Heute auf.

 

Die Ausstellung wurde am 29.8.23 um 15 Uhr vom Bürgermeister eröffnet, seitdem ist sie bis zum 16.09.23 täglich von 14-18.30 Uhr geöffnet, am 17.9.23 wird die Abschlussveranstaltung von 10-11.30 Uhr stattfinden.​​​​ Die Vorträge sind von 19.30 – 21 Uhr, es gibt im Anschluss daran jeweils noch Gelegenheit mit den Referenten persönlich zu reden. Schulklassen und Gruppen können individuelle Führungen buchen. Audioguides in verschiedenen Sprachen stehen via App zur Verfügung, bitte Smartphone und Kopfhörer selbst mitbringen.

Einen ersten Eindruck erhalten Sie bei unserem virtuellen Rundgang kurz vor der Eröffnung: Die Ruhe vor dem Sturm - der Abend vor der Eröffnung

 

Die Abendvorträge werden live über YouTube übertragen. Bitte nutzen Sie dazu den jeweiligen Link im Veranstaltungskalender, da sich die Links bei YouTube selbst kurz vorher noch ändern können.

 

Die Vorträge werden zum Teil nach der Ausstrahlung online bleiben in unserer Playlist: YouTube Playlist Bibelausstellung Barth

 

Weitere Informationen gibt es beim Veranstalter andersARTick e.V. unter  oder 01516-4836775


Vorträge: 
Datum ThemaRedner
31.08.23Historische Glaubwürdigkeit der Bibel, 1. TeilAlexander Schick via Zoom von Sylt zugeschaltet
01.09.23Historische Glaubwürdigkeit der Bibel, 2. TeilAlexander Schick via Zoom von Sylt zugeschaltet
02.09.23Gesetze und die Bibelinteraktive Diskussion
07.09.23Naturwissenschaft vs. Bibel: entweder – oder!?Karl-Heinz Vanheiden
08.09.23Eine Zeitreise in die Bibel bis zum Anfang des NTKarl-Heinz Vanheiden
09.09.23Die Bibel übersetzen, und welche ist dann OK?Karl-Heinz Vanheiden
13.09.23Unterdrückung? Frauen in der Bibel und in anderen KulturenMichael Kotsch
14.09.23Die Bibel lebt in Werten, Traditionen, Kunst und alltäglichen ErfahrungenMichael Kotsch
15.09.23Klimawandel & Umwelt. Vom richtigen Umgang mit SchöpfungMichael Kotsch
16.09.23Der Wissenschaftskrimi um die Funde von QumranAlexander Schick via Zoom von Sylt zugeschalte

Höhle

Bibel

Gutenberg Bibel

Bibelausstellung

In unserem Verein andersARTick e.V. ist es uns ein Anliegen Inklusion praktisch im Alltag zu implementieren. Das geschieht vor allem dadurch, dass unsere Projekte stets so gestaltet werden, dass Menschen gemäß ihrer persönlichen Besonderheiten eingesetzt und unterstützt werden bzw. andere mit ihren Besonderheiten unterstützen. Ganz besonders wichtig ist es für die soziale Teilhabe am Leben aller Menschen zu sorgen. 

 

Das geplante Projekt Bibelausstellung in Barth dient genau diesem Ziel. Sowohl bei der Vorbereitung und Durchführung der Bibelausstellung sind Menschen aus allen sozialen Bereichen und mit körperlichen, seelischen oder geistigen Besonderheiten (Behinderungen) inkludiert. Die Bibelausstellung selbst ist die größte Wanderausstellung Europas zu diesem Bereich und stellt damit ein großes Ereignis im gesellschaftlichen Kontext der Stadt Barth dar. Im Mittelalter wurde in Barth die “Barther Bibel” gedruckt, die erste niederdeutsche Bibelübersetzung, die gedruckt wurde, sogar noch vor Luthers Übersetzung. Wir nehmen mit der Bibelausstellung die Historie der Stadt Barth auf und möchten die kulturelle Geschichte der Stadt auf diesem Wege wieder neu ins Bewusstsein der Bevölkerung der Region und der Urlauber bringen.

 

Neben der Besichtigung der Exponate bieten wir Vortragsabende zu verschiedenen Themen rund um die historische Überlieferung der Bibel und ihre Einflüsse auf Kultur und Leben an. Es wird einen Büchertisch geben und die Gelegenheit zu Gesprächen bei einer Tasse Café und Gebäck. Außerdem sind Mit-mach-Aktionen geplant, u.a. wird für einige Tage eine Gutenberg-Druckpresse in Aktion zu erleben sein. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, allen Menschen den Zugang zu diesem Buch zu erleichtern, unabhängig von anderen Institutionen oder Glaubensrichtungen. Jeder soll in die Lage versetzt werden selbst in dem meistverkauften Buch der Welt möglichst unvoreingenommen zu lesen und sich selbst einen Überblick über den Inhalt zu verschaffen. Bei Interesse kann dies bei unseren Treffen als Bibelentdecker (siehe regelmäßige Veranstaltungen) vertieft werden.

 

Die Stadt ist unser Kooperationspartner und hat sich besonders die Teilnahme am Stadtfest durch das Projekt gewünscht, um möglichst viele Menschen ansprechen zu können. Hinzu kommt, dass Menschen aus ganz Deutschland an diesem Projekt als Mitarbeiter teilnehmen und so ganz neue soziale Kontakte geknüpft werden können.

 

Die Ausstellungsdurchführung ist ein Projekt, das der Startschuss für mehrere andere weiterführende Projekte sein soll. Die ortsansässigen mitarbeitenden Teilnehmenden bekommen im Anschluss die Gelegenheit, sich in weiteren Projekten des Vereins zu engagieren, wenn es ihnen gefallen hat. Auf diese Weise ist die langfristige Inklusion und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährleistet. Durch die begrenzte Dauer des Projektes hat jeder Teilnehmende die Chance auf “Ausprobieren” ohne sich langfristig binden zu müssen, da gerade dies für Menschen aus problematischen sozialen Umfeldern oft schwierig ist.